Selbstmordversuch auf Bahnstrecke
Gefunden bei der Rundschau:
In seinem Leben war schon einiges schief gelaufen – jetzt klappte nicht einmal der Selbstmordversuch…
In seinem Leben war schon einiges schief gelaufen – jetzt klappte nicht einmal der Selbstmordversuch eines 61-jährigen Obdachlosen. Der Mann hatte sich am Donnerstag Nachmittag in Neuhofen an der Kreams auf die Gleise der Phyrnbahnstrecke gelegt und offenbar darauf gehofft, von einem nahenden Zug überfahren zu werden.
Doch der umsichtige Lokführer sah den Körper auf den Bahnschienen liegen und leitete eine Notbremsung ein. Damit konnte er zwar den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, rettete dem 61-Jährigen aber das Leben.
Der lebensmüde Mann kam mit leichten Prellungen davon. Nach der ärztlichen Erstuntersuchung wurde er mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern nach Linz eingeliefert
Life Radio berichtete über das Wunder von Neuhofen so:
in Neuhofen an der Krems ist man heute noch fassungslos, ein Mann wird vom Zug überrollt und überlebt. Die Beamten rätseln noch heute über das - muss man sagen - Wunder von Neuhofen. Der 62 jährige war wie berichtet im Bahnhof auf die Gleise geklettert und hatte sich 20 Meter vor dem herannahenden Zug im Selbstmordabsicht auf die Schienen gesetzt. Der Lokführer hat noch eine Notbremsung eingeleitet aber vergeblich, der Mann wurde vom Zug erfasst. Jedoch durch das Schneeschild ist der 62 jährige so zwischen die Schienen geworfen worden, dass alle vier Waggons über ihn hinweggedonnert sind - er ist genau im Hohlraum zwischen Zug und Schiene gelegen. Die Polizei hat den Lebensmüden fast unverletzt geborgen, es hat lediglich blaue Flecken und einen Schock erlitten.