Lehrerin misshandelt Schülerin
Folgende Meldung brachte heute die OÖN in ihrer Ausgabe:
Weil ein 14-jähriges Mädchen ihre Anweisungen nicht befolgt hat, soll eine Hauptschullehrerin aus Neuhofen ausgerastet sein. Die Pädagogin soll die Jugendliche zwischen Schulbank und Wand eingeklemmt und dabei erheblich verletzt haben.
„Wir können nicht länger zuschauen. Wie diese Lehrerin mit unseren Kindern umgeht, ist unglaublich“, sagt der Vater eines Mitschülers im Gespräch mit den OÖN. Der Vorfall müsse an die Öffentlichkeit, „damit endlich etwas geschieht, bevor noch mehr passiert“.
Laut polizeilichen Erhebungen ist die Situation in einer Zeichenstunde am 3. Juni eskaliert. Sabrina, das betroffene Mädchen, soll wiederholt etwas anderes gezeichnet haben, als von der Lehrerin verlangt. Daraufhin wollte ihr die Pädagogin Zeichenblatt und Stifte wegnehmen. Die 14-Jährige wehrte sich, worauf die Lehrerin die Schulbank mit voller Wucht gegen die Jugendliche gestoßen haben soll. Das Mädchen wurde zwischen Bank und Wand eingeklemmt, ein Arzt diagnostizierte später eine Brustbeinprellung, legte dem Kind einen Schmerzgürtel an und verschrieb ihm Schmerzmittel.
Während alle einzeln befragten Mitschüler bei der Polizeieinvernahme den Vorfall gleich schilderten, wird er von der Lehrerin bestritten. Im Gegenteil, sie sei am Bein verletzt worden, als das Mädchen die Bank zurückgestoßen habe.
In den Einvernahmen berichteten die Kinder auch, dass sie von der Lehrerin wiederholt im Klassenzimmer eingesperrt und mit Sätzen wie „Du bist so dumm, deine Eltern sollen sich für dich schämen“ beschimpft worden seien. „Wir beschweren uns immer wieder, aber nichts hilft“, sagt die Mutter eines Kindes, das ebenfalls die vierte Klasse der Hauptschule II in Neuhofen besucht.
„Wir nehmen die Sache ernst, die betroffene Lehrerin wurde eindringlich verwarnt“, sagt Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer. Weil die zuständige Bezirksschulinspektorin krank ist, wird heute ein Landesschulinspektor an die Schule kommen und die Vorwürfe prüfen.
am 25. Juni 2008 um 1:07 pm Uhr.
Es ist ein sehr brisantes Thema. Einerseits wird immer wieder bemängelt und beschrien, wie sehr sich die Jugendlichen verändert haben, wie sehr sie die Grundfesten der gesellschaft mit ihrem verhaklten erschüttern, weil sie keine Regeln mehr anerkennen wollen und weil sie den Erwachsenen gegenüber immer rüpelhafter und pöbelhafter, frecher und aufsässiger werden. Da verlangt ein Großteil der Allgemeinheit schärfere Regeln und Bestrafungen. Andererseits sind die Eltern der Kinder natürlich empört, wenn bei ihrem Kind Hand angelegt wird.
Es gab einmal Zeiten in diesem Land, da gehörte der Rohrstock zum Repertoire eines Lehrers und er wurde auch in schöner Regelmäßigkeit eingesetzt. Die Kinder hatten aber merkwürdigerweise doch Respekt vor den älteren Generationen. In der heutigen Zeit ist es schwer, einen Weg zu finden, Respekt und Gehorsam zu vermitteln.
am 1. Juli 2008 um 10:52 am Uhr.
Gibt es in unserer Zeit eigentlich nur noch Misshandlung und Gewalt gegen Jugendliche und Kinder und eigentlich jeder gegen jeden? Mensch das ist doch langsam echt krank. Was geht in den Köpfen der Menschen vor?
am 11. Juli 2008 um 1:08 pm Uhr.
Gewalt führt zu nur noch mehr Gewalt. Das ist doch allen bekannt. Es muss auch andere Mittel und Wege geben, Interessen durchzsetzen und zu verteten.