Archiv der Kategorie: Piberbach

Pilzvergiftung in Piberbach

Der Mann und die zwei Frauen dürften den giftigen Pantherpilz versehentlich gesammelt haben. Alle klagten über starke Magenschmerzen. Piberbach – Ein gutes Abendessen ist einer Familie aus Piberbach (Bezirk Linz-Land) am Mittwoch Abend zum Verhängnis geworden.

Ein Pensionistenehepaar und ihre 42-jährige Tochter sind nach dem Genuss eines Pilz-Gulaschs mit einer lebensgefährlichen Vergiftung ins Spital gebracht worden.

Mehr gibts dazu auf der Rundschau unter http://www.rundschau.co.at/rsooe/ooe/story.csp?cid=10587755&sid=77&fid=55

Unheimliches Glück – Traktor beinahe auf Schienen der Phyrn Bahn

Ein Gemeindearbeiter aus der Gemeinde Neuhofen ist am Dienstag, 25.7.2006, bei Mäharbeiten zwischen Piberbach und Kematen mit dem Traktor auf die Gleise der der Phyrn Bahn gestürzt. Er kam mit dem Traktor von einem schmalen Pfad ab, der Traktor stürzte über eine 2 Meter hohe Böschung. Dabei bliebt die Kabine des Traktors auf dem Schotter der Phyrnbahn liegen. Noch bevor sich der Gemeindearbeiter aus dem Traktor befreien konnte, näherte sich eine Verschublok mikt 3 Waggons, welche die Fahrerkabine streifen. Die Kollision verlief aber glimpflich und der Gemeindearbeiter kam leicht verletzt davon.

Wilde Verfolgungsjagd durch Neuhofen

Am 09.07.2006, gegen 20.15 Uhr, wurde die Polizei in Neuhofen in Kenntnis gesetzt, dass im Ortsgebiet eine vermutlich alkoholisierte Person mit einem PKW fährt. Auf der Fahrt auf der B 139Richtung Kematen sahen zwei Beamte der den angeführten PKW besetzt mit zwei männl. Personen – auf einer Firmenzufahrt stehen. Als die Beamten daraufhin mit dem Dienstfahrzeug wendeten, flüchtete der Lenker in rasendem Tempo auf der B 139 ortseinwärts. Mit einer Vollbremsung und rauchenden, quietschenden Reifen bog er nach rechts in die Piberbacher Austraße ein. Dort mussten sich Spaziergänger mit einem Sprung in die angrenzende Wiese vor dem PKW-Lenker retten; entgegenkommende PKW-Lenker mußten ebenfalls ihre Fahrzeuge ablenken.

Der Lenker, es handelt sich um einen 48-Jährigen aus Kremsmünster, fuhr wie ein Wilder durch mehrere Gemeindestraßen im Bereich zwischen Neuhofen und Piberbach, wobei er mehrfach sein Auto durch Vollbremsungen zum Stillstand brachte und so offensichtlich einen Auffahrunfall durch den Streifenwagen provozieren wollte.

In rücksichtslosester und gemeingefährdenster Fahrweise (ua. zw. 80 und 120 km/h durch enge, dicht verbaute Siedlungsstraßen) setzte er seine Fahrt fort, wobei abermals Fußgänger und Radfahrer gefährdet wurden.
Um die Anhaltung des Lenkers zu erzwingen, wurden von einem Beamten im unverbauten Gebiet mit der Dienstwaffe zwei Schüsse auf die Hinterreifen des PKW abgegeben. Trotz dieser Schüsse setzte der 48-Jährige die Flucht fort und raste in ein angrenzendes Gerstenfeld und in der weiteren Folge durch ein Maisfeld. Im nassen, tiefen Erdreich blieb sein Fahrzeug letztlich stecken.

Der 48-Jährige verriegelte von innen die Türen des PKWs, zog ein ca. 30 cm langes Messer hervor, bedrohte und beschimpfte einen Beamten durch das nicht zur Gänze geschlossene linke Seitenfenster. Obwohl die Reifen des Fahrzeuges zerschossen waren, konnte der 48-Jährige mit seinem PKW im Maisfeld erneut die Flucht fortsetzen, welche erst nach dem Maisfeld in einem betonierten Gartenzaun endete. Er setzte dann zu Fuß die Flucht ins ca. 5 ha große Maisfeld fort.
Ca. 50 m vom Standplatz des PKWs konnte der Flüchtende von den Beamten im Maisfeld gesichtet werden, er wurde gestellt und, da er als sehr gefährliche Person einzustufen war, wurde von den Beamten der Pfefferspray eingesetzt.
Bei der anschließenden Anbringung der Handschellen leistete der Verdächtige Widerstand und bedrohte beide Beamte mit dem Umbringen.

Der Beifahrer des 48-Jährigen, ein 44-Jähriger aus Neuhofen war indessen in keinster Form aktiv.
Der 48-Jährige, der den Alko-Test verweigerte, wird in die Justizanstalt Linz eingeliefert.
Beide Beamte wurden verletzt; ua. erlitten sie Abschürfungen an den Händen und Rissquetschwunden.

Quelle: http://www.bundespolizei.gv.at

Hochwasserschutz im Kremstal

Umweltminister Josef Pröll besuchte das Kremstal und der St. Mariener Bürgermeister Helmut Templ (Vorsitzender des Wasserverbandes Unteres Kremstal), zeigte den Minister bei dessen Besuch im Bezirk Linz-Land die Hochwasserschutzprojekte vor Ort in Kremsmünster, Kematen, Piberbach, Neuhofen an der Krems, St. Marien und Ansfelden.

Mit dem Krems-Projekt in Ansfelden (Schutz für Unteraudorf/Redersiedlung) wird heuer so bald wie möglich begonnen. Noch heuer werden auch die St.-Marien-Projekte Nöstlbach und Sailerbach eingereicht. Die sehr aufschlussreichen Niederschlagsberechnungen für das oö. Alpenvorland werden am 10. Mai in Kremsmünster öffentlich präsentiert. Bgm. Templ ersuchte Minister Pröll, auch Nebenflüsse und Oberleger-Gemeinden per Gesetz/Verordnung in Hochwasserschutzprojekte einzubinden. Beispiel: 43 % der Wassermenge der Krems bringt der Sulzbach ein.

Quelle: Neues Volksblatt